Zur Geschichte des LSW

Seit 1991 haben Breitensportler auch die Möglichkeit das Welt-Sportabzeichen (WSA)(nach Kollmar) zu absolvieren. Dieser jährliche Volkszehnkampf besteht aus folgenden Übungen : Sprint (50-75-100m), Meilenlauf (1609,34m), Standweitsprung, Standhochsprung, Kugelstoßen, Tennisballweitschlagen, Fußballtorwandschießen, Kegeln (10 Wurf in die Vollen), 200m Schwimmen und Golfspielen (1 Loch Spiel aus 50m Entfernung).

Im Jahre 1993 stellte Erwin Kollmar zwei Neuheiten vor : LSW Schockorama und LSW Athletik Zweikampf (Kombinationswertung aus LSW Shotorama und LSW Schockorama). Außerdem führte er eine Uralt-Disziplin wieder ein : Diskus "Griechisch" (antiker Standwurf mit schwerer Scheibe). Seit 1994, bzw. 1996 werden in diesen Disziplinen auch Deutsche Meisterschaften durchgeführt.

Ein andere Uralt-Disziplin wurde schon Anfang der 90er Jahren auf Europäischen Boden wieder eingeführt : Das Historische Gewichtwerfen – Einst eine olympische Disziplin (1904 und 1920). Seit Mitte der 90er Jahre werden mit dem 25,4 Kg schweren und 41 cm langen Gerät ebenfalls Deutsche Meisterschaften angeboten.

Seit dieser Zeit werden auch Deutsche Meisterschaften im Kollmar’schen LSW Gewichtwurf Dreikampf angeboten. Diese Disziplin, Anfang der 90er entwickelt, freut sich besonders in Hammerwurfkreisen steigender Beliebtheit.

1995 fanden die ersten Deutschen Meisterschaften im Tennisballweitschlagen statt. Diese Übung ist ideal für Speerwerfer, denn der Aufschlag beim Tennisballweitschlagen über den Kopf hat eine gewisse Verwandschaft mit dem Speerstandwurf.

Eine andere traditionelle, alte Disziplin wurde auch Mitte der 90er Jahre wieder von Erwin Kollmar eingeführt : Der Keulenwurf (Handgranatenweitwurf mit Speerwurf Technik). Hierbei muß ausdrücklich betont werden das bei der Ausführung dieser attraktiven Wurfdisziplin keinerlei militärische Absichten vorhanden sind, sondern einzig und allein das sportliche Ergebnis ! Seit einigen Jahren werden die deutsche Titelkämpfe in Villmar/Lahn unter der Federführung von Walter Haas durgeführt.

Seit 1996 sind auch die Kollmar’sche Disziplinen LSW Steinstoß Dreikampf und LSW Kugelstoß Dreikampf feste Bestandteile des LSW Spezialsportes. Im LSW Steinstoß Dreikampf werden seitdem auch Deutsche Meisterschaften ausgeführt.

Seit dieser Zeit bietet auch Jean-Marc Rheder (Frankreich / LAV Bad Lauterberg), ein unersetzlicher Mitstreiter von Erwin Kollmar, vermehrt Wettkämpfe im LSW Eisenschleuder Dreikampf (nach Rheder) an.

Seit 1996 werden auch vermehrt LSW Spezialsport Disziplinen bei den Welt- und Europa Meisterschaften des WTC (Worl Throwers Club) angeboten. Der erste große "Motor" des WTC war übrigens der ehemalige Präsident, Magister Georg Glöckner aus dem Burgenland / Österreich, der in Oberwart /Österreich und Tata / Ungarn unvergeßliche internationale Titelkämpfe durchgeführt hatte, bei den u.a. auch immer Sportler aus Übersee (Australien, Südafrika) am Start waren. Seitdem werden auch freundschaftliche Verbindungen mit dem British Throwers Club (BTC) gepflegt. Präsident des BTC ist der begeisterte Hammer- und Werfermehrkämpfer Hugh Richardson, der auch Vizepräsident des WTC ist.

 

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